Golf

Minigolf ist für die einen ein Geschicklichkeitsspiel für den anderen äußerst mit Präzision verbunden, aber auf alle Fälle unterhaltsam. Dadurch wird Minigolf gerne für einen Familienausflug gewählt. Der Spaß steht im Vordergrund und die Kleinen unter uns haben öfter mehr Geschick als die Erwachsenen.

Eine typische Minigolfanlage besteht wie beim „echten“ Golf aus 18 Bahnen mit einer Länge von cirka 12 Metern. Somit ist Minigolf für jeden einfach begehbar. Im Idealfall kann jede Bahn oder jedes Loch mit nur einem einzigen Schlag (einem sogenannten As) beendet werden, wären da nicht die Hindernisse.

Bahnen & Hindernisse

Die Bahnen bestehen üblicherweise aus Beton, aber auch Steine können für den Untergrund verwendet werden. Die Hindernisse auf dem Minigolf Platz sind stark variierend. Sie reichen von einer leichten Welle bis hin zur sich drehenden Windmühle.

Damit man eine kleine Erleichterung hat beim Putten auf der Minigolf Anlage, sind Umrandungen auf jedem Loch vorhanden. Diese bestehen ebenfalls aus Stein oder Plastik.

Der Minigolf Schläger & Bälle

Minigolf ist ähnlich wie Swingolf, es wird nur ein Schläger für das ganze Spiel benötigt. In diesem Fall ist es der sogenannte Putter, der Ähnlichkeiten mit dem Putter des echten Golfes aufweist. Nachdem man hier auf Beton, Asphalt oder Stein spielt muss man eine bessere Kontrolle über den Ball haben, als vergleichsweise auf dem Golfgreen.

Bei den Golfbällen kommen hier aber schon größere Unterschiede zum Tage. Während beim Golf die Bälle genormt sind (Größe, nicht aber Gewicht), kann man bei Minigolf zwischen verschiedenen Bällen wählen, die unterschiedlie Größe aufweisen, als auch Gewicht. Das Ziel der Profi-Spieler ist, den passenden Ball für die Runde zu verwenden. Der Unterschied liegt in der Härte, Gewicht und des Durchmessers. Dadurch lassen sich unterschiedliche Geschwindigkeiten spielen.

Minigolfregeln und Ziel

Wenn man regelkonform Minigolf spielen möchte, so sind pro Bahn maximal 6 Schläge erlaubt um den Ball über die Hindernisse zu bringen und letztendlich einzulochen. Wenn dies nicht möglich ist, dann bekommt der Spieler 7 Punkte schlecht geschrieben und spielt auf der nächsten Bahn weiter.

Nach dem erfolgten Abschlag wird an der Stelle weitergespielt wo der Ball liegen geblieben ist. Er muss jedoch die Linie dabei überrollt haben. Jede Bahn hat eine Linie wo sie mindestens darüber kommen müssen. Wenn das nicht der Fall ist, müssen sie ihren Abschlag nochmals wiederholen, es wird aber ein Punkt / Schlag dazu gezählt.

Wenn sie mehrere Spieler auf einer Bahn sind, dann macht der den nächsten Schlag, der am weitesten vom Loch entfernt ist.

Swingolf ist die Variante zwischen echtem Golf und Minigolf, hat aber mehr Ähnlichkeit mit dem echten Golf. Der Golfplatz besteht meist ebenfalls aus 18 Löchern und ist circa 3 Kilometer lang. Der große Unterschied zwischen Golf und Swingolf ist einfach erklärt:

Swingolf Preise

Ein durchaus wichtiger Faktor. Während man bei Golf meist ein Mitglied eines Golfclubs sein muss inklusive Club Einschreibgebühren, Jahresspielgebühr und ähnliches, bezahlt man bei Swingolf lediglich für den Spieltag. Und selbst hier sind die Greenfees sehr überschaubar. Für Erwachsene fallen in etwa Euro 12 und für Kinder Euro 10 pro Spieltag an Gebühren an.

Schlägerset

Während beim echten Golf ein Golfbag aus cirka 8 bis maximal 14 Schlägern (mehr sind bei Turnieren nicht gestattet) besteht, kommt man bei Swingolf – ähnlich wie bei Minigolf – mit nur einen einzigen Schläger aus. Der Swingolf Schläger hat jedoch besondere Formen am Schlägerkopf, sodass Abschlag, Chip und Put mit einem Schläger möglich sind. Eine Anschaffung des Schlägers ist nicht nötig, da die Swingolf Anlagen diesen für sie zur Verfügung stellen.

Golfball

Was einen Golfer verrückt werden lässt ist, wenn ein mitunter bis zu 15 Euro teurer Golfball in das Wasser fällt. Dieser versenkte Golfball wird nämlich nie mehr wieder gefunden. Bei Swingolf gibt es diese Problem nicht. Denn die Ballbeschaffenheit des 5 cm in Durchmesser und ca. 50 Gramm schweren Swingolfballs besteht aus überwiegend Weichplastik und lässt den Ball am Wasser oben aufschwimmen. Dazu gibt es auch einen Kescher mit Netz womit man den Ball aus dem Wasser “fischen” kann.

Etikette

Bei Swingolf gibt es keine Platzetikette wie es beim Golf gibt. So sind Poloshirts nicht Pflicht und man kann in Freizeitkleidung dem Freiluftsport nachgehen. Auch das Schuhwerk kann frei gewählt werden.

Golfregeln

Die Regeln des ÖGV (Österreichische Golf Verband) sind in etwa 200 Seiten stark und so wird jede nur erdenkliche Position des Balles beschrieben. Zählt hier ein Strafschlag oder nicht? Bei Swingolf kommt man mit einigen wenigen Regeln aus.